Stadtgeschichte

Neues Buch „Bomben auf Duisburg“ zeigt Fotos der Trümmerstadt

Foto von der zerbombten Poststraße in Duisburg im Oktober 1944.

Foto: WAZFotoPool

Foto von der zerbombten Poststraße in Duisburg im Oktober 1944. Foto: WAZFotoPool

Duisburg.  In ihrem neuen Buch „Bomben auf Duisburg“ zeigen Harald Molder und Reinhold Stausberg bislang unveröffentlichte Fotografien des Kriegsalltags und der Zerstörung durch die Luftangriffe zwischen 1940 und 1944 in Duisburg. „Den Menschen zeigen, was Krieg bedeutet“, das wollen die Hobbyhistoriker nicht nur mit Bildern, sondern auch mit Berichten von Zeitzeugen und Soldaten.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 1944 prasseln innerhalb von 18 Stunden 9000 Bomben auf Duisburg nieder. Und noch immer bedrohen die alten Bomben, versteckt und vergessen, die Stadt. Erst kürzlich kam es zu einer kontrollierten Sprengung im Bereich Kaßlerfeld. Harald Molder und Reinhold Stausberg beschäftigen sich in ihrem neuen Buch „Bomben auf Duisburg“ mit diesem Thema.

Der historische Bildband über die Luftangriffe auf Duisburg zwischen 1940 und 1944 beinhaltet auf 128 Seiten zahlreiche hochwertige, bislang unveröffentlichte Fotografien der Zerstörung und des Kriegsalltags. Die Idee, in einem Buch Duisburg im Krieg darzustellen, schwirrte schon lange in den Köpfen von Molder und Stausberg umher. Anfang 2012 begann die Arbeit an dem Bildband. Die 152 Abbildungen stammen aus öffentlichen, privaten, nationalen sowie internationalen Archiven, die der Verein Zeitzeugenbörse Duisburg seit 2007 gesammelt hat und die aufgearbeitet wurden. Viele der Aufnahmen, die in den letzten Jahren hinzugekommen sind, stammen aus England und den USA.