Wo soll das bloß enden?

Da stockt dem Bürger der Atem: 10 % Aufschlag beim Gaspreis zum 1. 7. - nun weitere mindestens 10 % mehr zum 1. 10. - Unfassbar!

Gas, Strom, Diesel und Benzin: Die Preisspirale dreht sich rasant und immer nur in die eine Richtung: nach oben! Allein die Gebühren bei Wasser und Müll sind in Dortmund noch stabil. Kein Trost für viele zigtausend Haushalte, die längst am Limit wirtschaften. Die Energiekosten fressen sie auf, die zweite Miete geistert als Schreckgespenst durch Wohnungen. Die bange Frage: Wo soll das alles bloß enden?!

Niemand wird sie zurzeit beantworten können. Auch nicht wollen. Denn die Antwort wäre unangenehm. Dabei kann man der DEW21 keinen Vorwurf machen. Die Stadtwerke-Tochter ist - bei allem Respekt - ein winziges Licht auf dem Markt der Energieversorger. Die Musik wird an der internationalen Öl-Börse gemacht. Nationale Branchenriesen wie RWE, E.on und EnBW stimmen ein. Und schließlich auch die örtlichen Versorger, die sich von der Preisentwicklung unmöglich abkoppeln können.

Natürlich wird jetzt wieder das Argument kommen, DEW müsse die Preise nur erhöhen, um den Flughafen und den ÖPNV quer zu subventionieren. Mit Verlaub: Das ist Quatsch. Würde das Unternehmen seine Gewinne nicht im Konzern abführen - die Energiepreise wären keinen Cent niedriger.

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