Wer wird Millionär?

"Wer wird Millionär?": Dortmunder bringt Günther Jauch auf die Palme

Der Dortmunder Musiker James Mean und "Wer wird Millionär?"-Moderator Günther Jauch.

Foto: RTL

Der Dortmunder Musiker James Mean und "Wer wird Millionär?"-Moderator Günther Jauch. Foto: RTL

Köln.  Günther Jauch half ihm sogar - trotzdem tat sich "Wer wird Millionär?"-Kandidat James Mean aus Dortmund schwer. Und dann wurde er auch noch patzig.

Manchem Kandidaten macht "Wer wird Millionär?"-Moderator Günther Jauch das Leben schwer, diesmal war es andersherum: Der Dortmunder Musiker James Mean, dessen Auftritt in der RTL-Show am Montag ausgestrahlt wurde, brachte den Moderator auf die Palme.

Der 34-Jährige, der gleichzeitig an seiner Doktorarbeit in Geschichte und seinem Lebensziel "Rockstar" feilt, spielte sich relativ souverän durch die ersten Fragen, doch bei der 8000-Euro-Frage geriet er ins Wanken. Jauch wollte wissen: "Was findet man in Wörterbüchern als 'Präposition mit Genitiv'?"

A: braut
B: paar
C: hoch
D: zeit

Mean wusste nicht weiter und wollte sich von seinem Telefonjoker, einer Lateinlehrerin, beraten lassen. Jauch bot Hilfe an: "Ich sage ihr sofort, dass alle Wörter klein geschrieben werden. Das ist eine große Hilfe." Offenbar nicht für Mean. "Ist das so?", fragte er. Jauch konterte: "Ich kann es auch lassen."

"Wer wird Millionär"-Kandidat Mean fährt Jauch an

Trotzdem versuchte der Moderator weiter, dem bekennenden BVB- und Jürgen-Klopp-Fan zu helfen: "Hm hm hm versuchte er Rockstar zu werden", schob Jauch seinen Kandidaten in die richtige Richtung: "Zeit seines Lebens" hätte Mean in Jauchs Satz ergänzen können, um auf die Lösung zu kommen. Doch Mean stand auf dem Schlauch, wie er selbst zugab.

Nach quälend langen Minuten und nach Einsatz des 50:50-Jokers kam Mean dann doch noch drauf - und platzte heraus: "Warum haben Sie das nicht gleich gesagt, Herr Jauch?"

Nächsten Montag geht für Mean bei "Wer wird Millionär" weiter

Jauch wandte sich ans Publikum: "Das ist das, was ich an diesem Job so hasse. Ich verhelfe jungen, mittellosen Menschen zu Tausenden von Euro und muss mich dafür beschimpfen lassen. Ich nehme das mit Abscheu und Empörung zur Kenntnis."

Auf das Wiedersehen der beiden darf man entsprechend gespannt sein: Bei 16.000 Euro war die Sendezeit am Montag abgelaufen. Nächsten Montag geht es weiter. Joker hat Mean nicht mehr - und auf die Hilfe von Moderator Günther Jauch kann er sich wohl auch nicht mehr verlassen. (dor)

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