Unternehmen und Verbraucher

167 Firmen-Pleiten innerhalb von drei Monaten

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Dortmund.   In Dortmund liegt die Zahl der Insolvenzen im ersten Quartal 2012 um 26,5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. 167 Unternehmen schlitterten so in die Zahlungsunfähigkeit — 223 Verbraucher mussten die Finger heben.

In Dortmund liegt die Zahl der Insolvenzen im ersten Quartal 2012 um 26,5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. 167 Unternehmen schlitterten so in die Zahlungsunfähigkeit, 223 Verbraucher mussten die Finger heben. Von den Unternehmensinsolvenzen betroffen waren 349 Beschäftigte. Insgesamt belaufen sich die Forderungen aus allen Insolvenzen auf fast 50 Millionen Euro.

454 Verfahren insgesamt, listet IT.NRW (Information und Technik Nordrhein-Westfalen) auf, stehen in Dortmund nach den ersten drei Monaten des Jahres an. 2011 waren es nur 359 gewesen. Im vergangenen Jahr hatten dabei 103 Unternehmen und 205 Verbraucher Insolvenz angemeldet. In diesem Jahr meldeten 62 Prozent mehr Betriebe Zahlungsunfähigkeit an; die voraussichtlichen Forderungen liegen bei rund 33 Millionen Euro. Aber auch die Verbraucherinsolvenzen (+8,8 %) machen immerhin über 13 Millionen Euro aus.

Insgesamt wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen für das erste Quartal des aktuellen Jahres 10 278 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,5 Prozent mehr als im ersten Vierteljahr 2011 (damals: 9 934 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 2,6 Milliarden Euro (Januar bis März 2011: 1,6 Milliarden Euro).

3003 Insolvenzen nrwweit betrafen Unternehmen; das waren 1,7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Weitere 7275 Schuldner beantragten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, der Großteil (6 662) hiervon waren Verbraucherinsolvenzen.

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