Basketball: 2. Liga (Pro A)

Chemnitz, die Zweite

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Eingreifen konnte Basketball-Zweitligist (Pro A) ETB nicht am vergangenen Wochenende – die Wohnbau Baskets waren zum Zuschauen verdammt, mussten sich wehrlos auf Platz zwölf zurückschubsen lassen. Mit einer absolvierten Partie weniger auf dem Konto als der weitaus größte Teil der Konkurrenz haben die Schwarz-Weißen aber die Gelegenheit, die Dinge im Laufe der Spielzeit wieder gerade zu rücken. Wie wichtig ist da ein gelungener Auftritt in Chemnitz – am kommenden Samstag steht die weite Fahrt in den Osten der Republik an, um 19 Uhr ist Sprungball.

Gerne hätte der ETB den Schwung aus dem Auswärtssieg in Ehingen mitgenommen, wäre lieber weiter aktiv geblieben, als eine unfreiwillige Wettkampfpause einzulegen. Zu wach ist auch die Erinnerung an die Hinrunde, als die Essener gegen Ehingen den ersten Saisonsieg feiern konnten, anschließend der Liga zusehen mussten, um dann vier Pleiten in Folge einzufahren – die erste gegen Chemnitz.

Das soll natürlich nicht wieder passieren. Um einem erneuten Fiasko vorzubeugen, ordnete ETB-Trainer Igor Krizanovic Testspiele an, es ging gegen Erstligist Hagen (61:81) und Pro B-Ligist Schwelm (83:80,wir berichteten). „Wir wollten im Rhythmus bleiben und die Intensität hoch halten“, erläutert der Kroate. Zumal auch die Trainingsbedingungen in der vergangenen Woche alles andere als optimal waren – viele angeschlagene Spieler nahmen sich eine Pause, um zu regenerieren.

Nicht allen war die vollständige Genesung bislang vergönnt: Shooting Guard Marco Buljevic, der seit Wochen an einer Knieverletzung laboriert, wird auch in Chemnitz fehlen. Buljevic ist noch nicht schmerzfrei, kann das Knie noch nicht wieder im erforderlichen Umfang beugen. „Wir müssen da einfach noch eine Woche Geduld haben, so bitter das ist“, berichtet Krizanovic. Fit sein wird – Stand heute – Kendall Chones. „Bei Kevin Kern muss man abwarten, was die Pause gebracht hat.“

Bis einschließlich heute will der Coach sein Team „belasten“, um dann Tempo rauszunehmen. Bei den „99ers“ ist vor allem Frische nötig, um dem Spiel nicht von Beginn an hinterherzulaufen. 500 Kilometer Anreise nach Sachsen bedeuten da ohnehin eine Hypothek, die groß genug ist. „Also müssen wir im Trainning Rücksicht nehmen.“ Alles geht seinen Weg, Igor Krizanovic versichert: „Wir werden in Chemnitz eine ordentliche Form haben.“

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