BVB-Ultras

BVB macht Verkaufsstand von Ultragruppierung The Unity dicht

Die Ultras von The Unity stehen auf der Südtribüne.

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Die Ultras von The Unity stehen auf der Südtribüne. Foto: firo

Dortmund.  Die größte BVB-Ultragruppe darf ihren Verkaufsstand unter der Südtribüne vorerst nicht mehr betreiben - als Konsequenz der Ereignisse rund um das Leipzig-Spiel.

Die größte Ultragruppe bei Borussia Dortmund, The Unity, darf ihren Verkaufsstand unter der Südtribüne des Dortmunder Stadions vorerst nicht mehr betreiben – als Folge der Vorfälle rund um das Bundesligaspiel gegen RB Leipzig. Im sogenannten Büdchen hatte die Gruppe Aufkleber, Fanzines und andere Artikel verkauft, zudem war sie ein Anlaufpunkt für Fans und Interessierte.

„Als Konsequenz aus den Vorfällen rund um das Heimspiel gegen Leipzig hat die BVB-Vereinsführung das Büdchen vorerst auf unbestimmte Zeit geschlossen“, schrieb The Unity auf ihrer Homepage. Der Verein bestätigte die Maßnahme gegenüber dieser Zeitung als eine von mehreren Konsequenzen für die Ultras.

Statt im Stadion werden die Ultras ihr Büdchen künftig vor Heimspielen in den Räumen des Dortmunder Fanprojekts in der Dudenstraße aufbauen. Das Projekt arbeitet unabhängig vom Klub und wird durch das Land NRW, die Stadt Dortmund und die Deutsche Fußball Liga finanziert. Dort wird künftig auch der Infostand des Fanbündnisses „Südtribüne Dortmund“ zu finden sein. Dieser ist zwar von den Maßnahmen des Klubs nicht betroffen, wird aber künftig ebenfalls im Fanprojekt aufgebaut.

BVB reagiert auf die Ereignisse rund um das Leipzig-Spiel

Damit reagiert der BVB auf die unerfreulichen Ereignisse rund um das Heimspiel gegen RB Leipzig Anfang Februar. Damals hatten einzelne Chaoten Leipziger Fans vor dem Stadion attackiert und mehrere Fans und Polizisten verletzt. Auf der Südtribüne waren zudem einzelne gewaltverherrlichende und verunglimpfende Plakate zu sehen. Der DFB hatte daraufhin wegen der Plakate und einiger anderer Vorfälle die Südtribüne für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg gesperrt. Vor allem für die Plakate machte der Klub seine Ultragruppen verantwortlich und kündigte entsprechende Maßnahmen an – die nun umgesetzt werden.

Der BVB hat zudem bereits angekündigt, die Übeltäter, die er ermitteln kann, mit Stadionverbot zu belegen. Die Polizei ermittelt nach der Randale vor dem Stadion gegen mehrere Tatverdächtige wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Landfriedensbruch.

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