Vor 185 Jahren wurde ein Friedhof auf dem heutigen Gelände des Hoenzollernparks angelegt

Würdiges Denkmal für Amtmann Schmidt

Halver. Vor 185 Jahren wurde auf dem Gelände des heutigen Hohenzollernparks an der Von-Vincke-Straße ein Friedhof angelegt. Bis dahin fanden die Bestattungen auf dem „Kirchhof" rund um die evangelische Kirche statt. Einige Pfarrer erhielten ihre letzte Ruhestätte jedoch in der Kirche selbst.

Tatsächlich beschloss die Gemeindevertretung bereits wenige Tage nach der Beisetzung, Wilhelm Schmidt in dankbarer Anerkennung seines vorbildlichen Wirkens für Halver ein Denkmal zu errichten. Der Ehrenstein konnte mit Spendengeldern finanziert werden. Er steht noch heute an der Parkseite zur Gerhard-Bergmann-Straße hin, wo sich allerdings vermutlich nicht Schmidts Begräbnisplatz befindet.

Für „ewige Zeiten” war das Denkmal gedacht, doch wie so vieles fiel auch der schlichte Obelisk aus heimischem Sandstein fast dem „Zahn der Zeit” zum Opfer.

Der Gedenkstein verwitterte zusehends und fristete jahrzehntelang ein - im wahrsten Sinne des Wortes - Schattendasein hinter den Büschen im Park. Durch Algenbewuchs und Witterungseinflüsse waren die Inschrift des Denkmals und die Symbole, die es zieren, kaum noch erkennbar.

Das wäre möglicherweise auch heute noch so, hätte sich die Sparkasse Halver-Schalksmühle nicht anlässlich ihres 150jährigen Jubiläums ihres Gründers erinnert. War es doch Amtmann Schmidt, der dafür sorgte, dass am 1. Juli 1844 in Halver eine Sparkasse ihre Pforten öffnete. Es war die erste Sparkasse im Regierungsbezirk Arnsberg in der Trägerschaft einer Landgemeinde.

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