9. Station am Elsebad

Motivsteine markieren Ergster Segensweg

Foto: WR/Ralph Bodemer

Ergste. Den Ergster Segensweg sichtbar zu machen, dies hat sich Michael Krabs vorgenommen: Mit Motivsteinen vom 1. Segensweg-Tag im vergangenen Mai kennzeichnete der Künstler am Samstagvormittag ein Stück des Weges zur 9. Station. Diese entsteht in diesem Jahr unter dem Bibelwort „Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, dass ich mich taufen lasse?“ (Apg. 8,36) am Elsebad.

Gestaltet hatten die besonderen Wegweiser, die Michael Krabs nun bis Mitte des Jahres an Schilderpfosten anbringen wird, Konfirmanden der Kirchengemeinde an der Ruhr bei Haus Villigst. So hatten die jungen Menschen im vergangenen Jahr besondere Steine gesammelt und sie dann mit dem Segensweg-Logo versehen.

Acht Segensorte, unter anderem die Jakobsleiter am alten Pfarrhaus, die Lebensspirale an der St. Monika Kirche und der Baum der Erkenntnis am Waldstadion Bürenbruch, gehören bereits zum Segenweg, der 2003 installiert wurde und die Johannis-Stiftung Ergste und ihr Anliegen öffentlich machen soll. Über zwölf Jahre hinweg entstehen so in Ergste Segensorte – von beauftragten Künstlerinnen oder Künstlern geschaffene Werke zu einem biblischen Segenswort – , die zur Besinnung einladen und den Segen als Gotteskraft mitten im Leben und an seinen Übergängen erfahrbar werden lassen.

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