Freizeit- und Allwetterbad

FAB beschäftigt noch das Gericht

Foto: Manuela Schwerte/press

Schwerte. Auch wenn das FAB langsam aber sicher verrottet und die Stadt jedwede Pflege eingestellt hat, ist sie des Themas Allwetterbad noch lange nicht ledig. Das liegt nicht nur an dem Schuldenberg, den das Bad hinterlassen hat und den es abzutragen gilt, wie der Steuerzahlerbund erst in der vergangenen Woche gegeißelt hat. Es stehen auch noch zwei Verfahren aus, deren Ende noch nicht abzusehen ist.

Zunächst einmal streitet sich die Stadt mit Ex-Bad-Manager Xaver Majewski. Er reklamiert noch 12000 Euro, soll dazu unter anderem Benzinrechnungen für diverse Fahrten in seiner Eigenschaft als Chef des Allwetterbades präsentiert und Kosten für ein Weiterbildungsseminar angeführt haben. Nachdem städtischerseits der Anspruch in Frage gestellt worden war, hat sich dann Majewskis Anwalt zu Wort gemeldet. Am Ende wird es auf einen zivilgerichtlichen Termin hinauslaufen. Ein konkretes Datum steht aber noch nicht fest.

Anklage wegen Untreue

Weiter geht es um die Anklage gegen Majewskis Vorgänger Joachim Crefeld, den Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Brinkmann und dessen Vize Bernd Schmitt. Im Januar hatte die Staatsanwaltschaft Anklage gegen das Trio erhoben, wirft ihm Untreue bzw. Beihilfe dazu vor. Es soll sich dabei um eine Gehaltserhöhung für Bad-Manger Crefeld von 6000 auf 10 000 Euro im Monat handeln, die Brinkmann und Schmitt angeblich genehmigt haben sollen, ohne den Aufsichtsrat einzubeziehen. Aber auch in dieser Angelegenheit steht kein Verhandlungstermin fest, sagt Till Deipenwisch, Sprecher des Landgerichts Hagen. „In diesem Jahr sicher nicht mehr“.

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